Mit 600 Millionen Sprechern, Indiens größter Volkswirtschaft nach Sprecherzahl und der weltweit größten Filmindustrie (Bollywood) ist Hindi eine der lohnenswertesten Sprachen, die man lernen kann. Indien ist auch das bevölkerungsreichste Land der Welt und eine schnell wachsende Technologie- und Wirtschaftsmacht.
Die Devanagari-Schrift.
Wird für Hindi, Sanskrit, Marathi und Nepali verwendet – 47 Zeichen, die Konsonanten und Vokalzeichen kombinieren. Die Schrift ist logisch: Zeichen können aus ihren Bestandteilen entschlüsselt werden. Die meisten Lernenden lesen grundlegendes Devanagari innerhalb von 4–6 Wochen.
Grammatikübersicht.
Hindi hat grammatisches Geschlecht (maskulin/feminin), Verbkonjugationen, die mit Subjekt und Tempus übereinstimmen, und ein Kasussystem, das durch Postpositionen (nach Nomen platziert, im Gegensatz zu englischen Präpositionen) ausgedrückt wird. SOV-Wortstellung (Subjekt-Objekt-Verb).
Der Kognaten-Bonus.
Jahrhunderte des britischen Kolonialismus bedeuten, dass Hindi Tausende englischer Wörter aufgenommen hat: „computer“, „mobile“, „hospital“, „station“, „office“. Diese werden mit Hindi-Aussprache gesprochen, sind aber sofort erkennbar.
Bollywood als Immersion.
Indiens Filmindustrie produziert über 1.500 Filme pro Jahr. Bollywood-Filme sind farbenfroh, musikalisch und emotional fesselnd – ideal für Immersionstraining. Viele Lernende nutzen sie als ihr primäres Hörmaterial.